Dating-App für die Schweiz

Sie suchen eine Dating-App, die für die Schweiz gemacht ist und nicht bloss hier verfügbar? Tchieu c't équipe wurde in der Westschweiz entwickelt, unterliegt Schweizer Datenschutzrecht und stellt Nähe vor Reichweite. Die Community besteht aus Singles der Romandie; anmelden kann sich jede Person in der Schweiz.

Für die grossen internationalen Plattformen ist die Schweiz ein kleiner Markt zwischen Frankreich, Deutschland und Italien. Die Folge kennen alle, die es ausprobiert haben: Profile aus Annemasse, Lörrach oder Como, Matches, die nie zu einem Treffen führen, und Daten, die irgendwo ausserhalb Europas verarbeitet werden. Tchieu c't équipe geht den umgekehrten Weg. Die Vorschläge orientieren sich an Ihrem Kanton und dessen Umgebung, damit jedes Match innerhalb einer Zug- oder Velofahrt erreichbar ist.

Was unterscheidet die App konkret von Tinder oder Bumble? Erstens die Community: Sie ist ausschliesslich lokal und konzentriert sich auf die sieben französischsprachigen Kantone und Regionen der Schweiz, mit 102 dokumentierten Gemeinden von Genf bis Delémont. Zweitens das Modell: Anmeldung, Profil, Likes und Nachrichten nach einem Match sind kostenlos, ohne Nachrichtenkontingent. Drittens der Datenschutz: Die Daten liegen in Europa, unterstehen dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) und werden nie verkauft; Nachrichten sind verschlüsselt.

Ein Wort zur Ehrlichkeit, weil sie für eine Schweizer App zählt: Die Community ist romandisch. Wer in Zürich, Winterthur oder St. Gallen wohnt und dort jemanden sucht, ist hier am falschen Ort. Die App passt hingegen sehr gut für Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer, die in die Westschweiz gezogen sind, die von Bern nach Freiburg oder Biel/Bienne pendeln, die in Basel arbeiten und den Jura mögen, oder die ganz bewusst jemanden aus der Romandie kennenlernen möchten. Bern und Freiburg trennen zwanzig Zugminuten, Basel und Delémont dreissig.

Das optionale Abo Swiss Protect ist angekündigt, aber noch nicht buchbar. Heute wird in der App nichts bezahlt. Bei seinem Start wird es ausschliesslich Schutz ergänzen: Explizite Bilder, die Sie im Chat erhalten, werden standardmässig unscharf angezeigt, bis Sie sie selbst freigeben, und ein Betrugswächter warnt bei Nachrichten mit den klassischen Anzeichen einer Masche, etwa Geldforderungen, angeblichen Anlagetipps oder Geschenkkarten. Das Abo schaltet keine Unterhaltung frei und stellt kein Profil nach vorne.

Die Oberfläche steht in vier Sprachen zur Verfügung: Französisch, Waadtländisch, Englisch und Deutsch. Im Profil geben Sie an, welche Sprachen Sie sprechen, und die Vorschläge berücksichtigen das. Profile lassen sich per Fotoprüfung verifizieren, sodass Sie erkennen, wer sich die Mühe gemacht hat, seine Identität zu bestätigen. Absichten stehen ebenfalls im Profil: feste Beziehung, Freundschaft oder etwas Unverbindliches, damit niemand Zeit mit Gesprächen verliert, die von Beginn an in verschiedene Richtungen zeigen.

Die Anmeldung dauert wenige Minuten. Sie erstellen ein Profil mit Fotos, Wohnort, Sprachen und Absichten, entdecken Singles in Ihrer Nähe, senden Likes und schreiben nach einem Match so viel Sie möchten. Wer die Romandie kennt, weiss, wie kurz die Wege sind: von Lausanne nach Vevey zwanzig Minuten, von Genf nach Nyon eine Viertelstunde, von Neuenburg nach Biel/Bienne ebenfalls. Genau diese Nähe macht aus einem Chat ein Treffen.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich die App von Tinder oder Bumble in der Schweiz?

In drei Punkten: Die Community ist ausschliesslich lokal (Westschweiz), Anmeldung, Likes und Nachrichten nach einem Match sind kostenlos, und Ihre Daten unterstehen dem Schweizer Datenschutzrecht, liegen in Europa und werden nie verkauft.

Gibt es eine kostenlose Dating-App für die ganze Schweiz?

Tchieu c't équipe ist kostenlos und steht allen in der Schweiz offen, die Community besteht jedoch aus Singles der Westschweiz. Für die Deutschschweiz gibt es hier keine lokalen Profile.

Ist die App seriös?

Die App wurde in der Westschweiz entwickelt, hält das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz ein, verschlüsselt Nachrichten und bietet eine Fotoprüfung für Profile. Absichten stehen sichtbar im Profil.

Was kostet die App?

Kennenlernen ist kostenlos: Anmeldung, Profil, Likes und Nachrichten nach einem Match. Das optionale Abo Swiss Protect ist angekündigt, aber noch nicht buchbar; heute wird nichts bezahlt.

In welchen Sprachen gibt es die App?

Die Oberfläche gibt es auf Französisch, Waadtländisch, Englisch und Deutsch. Die Mitglieder sprechen überwiegend Französisch, viele in Freiburg, Biel/Bienne und im Wallis auch Deutsch.

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